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Aus dem Leben eines traditionellen Bogenschützen
In meinem Blog teile ich persönliche Erfahrungen, Trainingsfortschritte, Erkenntnisse aus Turnieren und kleine Anekdoten vom Platz.
Ehrlich, ungeschönt und hoffentlich inspirierend für dich und deine eigene Entwicklung als Schütze.

Altjahresschiessen auf unserem Vereinsparcours – ein würdiger Abschluss für 2025

28/12/2025

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Ende Dezember trafen wir uns auf unserem Vereinsparcours zum traditionellen Altjahresschiessen. Kein Wettkampfdruck, keine Ranglisten – dafür umso mehr Gemeinschaft, Gespräche und Pfeile, die ein letztes Mal für dieses Jahr ihr Ziel suchten.

Der Parcours präsentierte sich winterlich, ruhig und fast schon nachdenklich. Die bekannten Tiere wirkten in dieser Jahreszeit noch einmal anders, das Licht war gedämpft, der Boden feucht, und jeder Schuss fühlte sich ein kleines bisschen bewusster an als sonst. Es ging nicht darum, perfekt zu treffen, sondern den Moment zu geniessen.

Gemeinsam schiessen, gemeinsam feiern
Nach der Runde auf dem Parcours wurde es gemütlich. Beim Grillieren und Racletteessen kamen alle zusammen – Schützinnen und Schützen, Vereinskollegen, Freunde. Es wurde gelacht, über das Jahr gesprochen, über Pfeile, Bögen und die kleinen Geschichten, die nur ein Vereinsleben schreibt.

Solche Tage zeigen, was unseren Sport ausmacht:
Nicht nur Technik und Treffer, sondern Gemeinschaft, Austausch und Zusammenhalt.

Ein Blick nach vorne
Mit diesem Altjahresschiessen ging für mich ein intensives, lehrreiches und schönes Bogensportjahr zu Ende. Viele Trainings, Turniere, Parcoursbesuche und persönliche Fortschritte liegen hinter mir.

Jetzt freue ich mich auf 2026 – auf neue Herausforderungen, neue Ziele, neue Wege im Wald und auf alles, was der Bogensport noch bereithält.
​
Danke an unseren Verein für diesen gelungenen Jahresabschluss.
So darf ein Jahr enden – und ein neues beginnen. 
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3D-Turnier in Basse-Ruche – Natur, Regen und Herausforderung pur

5/10/2025

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Am Sonntag, 5. Oktober 2025, fand in Basse-Ruche bei St-Cergue das offizielle 3D-Turnier und die Waadtländer Meisterschaft 2025 statt – organisiert vom Verein 3D Vaudois. Der Parcours lag mitten im Grünen, eingebettet zwischen Wiesen, Waldrändern und steilen Hängen – die perfekte Kulisse für ein anspruchsvolles Turnier mit 28 Posten und insgesamt 56 Pfeilen.

Zweites Mal in Basse-Ruche
Ich war bereits im Mai hier zu Gast – und konnte nun im September (Oktober-Termin laut Planung) zum zweiten Mal in dieser besonderen Umgebung schiessen. Das Wetter zeigte sich von seiner wechselhaften Seite – Sonne, Nebel, Nieselregen und wieder Aufhellungen sorgten für ständig neue Bedingungen. Doch genau das macht ein 3D-Turnier aus: Konzentration, Technik und Anpassungsfähigkeit sind gefragt.

Der Parcours
Die Ziele waren wie gewohnt abwechslungsreich gestellt – vom Dachs im Wald über die Gämse am Hang bis hin zur Eule auf der Wiese. Besonders der Wechsel zwischen offenen Schüssen und dunklen Waldpassagen verlangte viel Feingefühl für Distanz und Licht. Trotz rutschigem Boden und feuchter Sehnen lief der Wettkampf konzentriert und fair ab.

Mein Ergebnis
In der Kategorie «Traditionelle Herren» konnte ich den 7. Rang erreichen.
Ein solides Resultat bei diesen Bedingungen – und eine gute Erfahrung für kommende Turniere.

Fazit
Das Turnier in Basse-Ruche war erneut ein Highlight: technisch anspruchsvoll, wetterbedingt herausfordernd und landschaftlich einfach wunderschön. Ich nehme viele Eindrücke mit – und freue mich schon auf das nächste Mal im Parcours Basse-Ruche.

Ein grosses Dankeschön an das Organisationsteam von 3D Vaudois für den reibungslosen Ablauf und die herzliche Atmosphäre.
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2. Platz beim Indoor-Turnier in Brig-Gamsen

28/9/2025

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Am Sonntag, 28. September 2025, stand für mich das Indoor-Turnier des BSV Rotten in Brig-Gamsen auf dem Programm – der erste Teil der Wallisermeisterschaft. Austragungsort war das Tennis- und Squashcenter, wo gleich mehrere Distanzen und Kategorien geschossen wurden.

Meine Kategorie: Traditionelle Herren
Ich startete in der Kategorie «Traditionelle Herren» auf die klassische Distanz von 18 m mit 60 cm Zielscheiben. Eine Disziplin, die viel Konzentration und sauberes Schiessen erfordert – gerade in der Halle, wo jedes kleine Technikdetail sichtbar wird.

Wettkampftag & Stimmung
Schon beim Eintreten in die grosse Halle spürte man die besondere Turnieratmosphäre: Reihen von Scheiben, gespannte Konzentration an der Schiesslinie und das leise Pfeifen der Pfeile durch die Halle.

Die Organisation durch den BSV Rotten war wie gewohnt top – klare Abläufe, faire Wettkampfbedingungen und eine sehr angenehme Stimmung unter den Schützinnen und Schützen.

Mein Ergebnis
Mit einer soliden Leistung konnte ich mich durchsetzen und erreichte den 2. Rang in meiner Kategorie. Besonders stolz macht mich, dass es mein erstes Indoor-Turnier dieser Saison war – und gleich mit einem Podestplatz endete. 

Fazit
Das Turnier in Brig-Gamsen war für mich ein rundum gelungenes Erlebnis: sportlich herausfordernd, perfekt organisiert und mit einem tollen Abschluss auf dem Podest.
Ein grosses Dankeschön an den BSV Rotten für die Organisation und an alle Schützinnen und Schützen für den fairen Wettkampf. 

Jetzt heisst es: Weitertrainieren und mit Freude auf die kommenden Turniere blicken!
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Mein erstes Nachtschiessturnier – Bogenschiessen unter Sternenhimmel

27/9/2025

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Am Samstag, 27. September 2025, war es soweit: Ich durfte mein erstes Nachtschiessturnier bestreiten – organisiert von unserem Verein. Ein ganz besonderes Erlebnis, das sportlich wie emotional begeistert hat.

Schiessen nach FAAS-Reglement
Geschossen wurde nach dem FAAS-Reglement:
  • 5 Pfeile pro Passe
  • 6 Passen
  • Das Ganze zweimal
  • Distanz: 18 m auf 40 cm Zielscheiben
  • Wertung: X = 5 Punkte, dann 5 bis 1
Damit standen gleich zwei Durchgänge an, die höchste Konzentration erforderten. Im Dunkeln verändert sich alles: das Sehen, das Zielen, die Wahrnehmung der Distanz – und auch das Vertrauen in die eigene Technik.

Mein Ergebnis
Am Ende konnte ich insgesamt 132 Punkte erreichen:
  • Erster Teil (bei Tageslicht): 101 Punkte
  • Zweiter Teil (im Dunkeln): 31 Punkte

Das zeigt eindrücklich, wie sehr die Dunkelheit das Schiessen verändert – und wie anspruchsvoll es ist, im Scheinwerferlicht konstant zu treffen. Jeder Schuss war eine Mischung aus Konzentration, Technik und Vertrauen in den eigenen Instinkt.

Ein einzigartiges Ambiente1
Schon beim Einschiessen wurde klar: Nachtschiessen ist pure Magie. Die von uns ausgeleuchteten Scheiben, der klare Sternenhimmel im Hintergrund und die besondere Stille auf dem Platz schufen eine Atmosphäre, die man bei Tageslicht kaum erlebt.
Die Bilder zeigen eindrucksvoll den Wechsel vom hellen Spätsommerhimmel bis hin zur tiefschwarzen Nacht mit funkelnden Sternen. Das Schiessen selbst wurde durch Schatten, Lichtstrahlen und die ungewohnte Umgebung zu einer ganz neuen Herausforderung.

Dank an unseren Verein
Ein grosses Dankeschön geht an alle Organisator:innen, Helfer:innen und Vereinsmitglieder, die dieses Turnier möglich gemacht haben. Vom Aufbau über die Beleuchtung bis zur Betreuung der Schützinnen und Schützen – ihr habt für einen reibungslosen Ablauf und eine tolle Stimmung gesorgt.

Fazit
Das Nachtschiessturnier auf 18 m mit 40-cm-Zielscheiben war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Mit meinen 132 Punkten konnte ich eine solide Leistung zeigen – und habe dabei erfahren, wie schwierig es ist, im Dunkeln konstant zu treffen.

Für mich steht fest: Das war garantiert nicht mein letztes Nachtschiessturnier! 
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3D-Parcours bei BS Port – 28 Posten voller Spannung & Herausforderung

19/9/2025

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Am Freitag war ich zu Gast beim BS Port in der Nähe von Biel. Der 3D-Parcours mit seinen 28 Posten hat mir alles abverlangt – und gleichzeitig unglaublich viel Spass gemacht.

Abwechslungsreiche Herausforderungen
Zwischen steilen Anstiegen, tiefen Schüssen ins Tal und sogar beweglichen Zielen konnte ich Konzentration, Technik und Ausdauer voll austesten. Die Vielfalt der Tierfiguren – vom Murmeltier über den Auerhahn bis hin zur fliegenden Gans – machte jede Station einzigartig und realistisch.

Nach dem Doppelhunter habe ich meine Wertung genommen – ein Modus, der den Druck erhöht und jede Passe noch spannender macht. Genau diese Mischung aus sportlicher Intensität und spielerischem Spass macht für mich den Reiz des 3D-Bogenschiessens aus.

Meine persönlichen Highlights
  • Die naturnahe Gestaltung des Geländes 
  • Die realistische Platzierung der Ziele 
  • Der gelungene Mix aus anspruchsvollen und spielerischen Schüssen 

Fazit
Der 3D-Parcours von BS Port ist absolut empfehlenswert – anspruchsvoll, abwechslungsreich und eingebettet in wunderschöne Natur. Für mich war es ein intensiver, lehrreicher und zugleich entspannter Tag im Gelände. Ich komme ganz bestimmt wieder!
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Field Archery im Château du Crest – Mein Erlebnis beim TopArcher 2025 in Jussy

14/9/2025

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Am Sonntag, 14. September 2025, durfte ich am TopArcher 2025 FIELD teilnehmen. Der Wettkampf fand im malerischen Château du Crest in Jussy (Kanton Genf) statt – eine traumhafte Kulisse mit Weinbergen, Blick auf den Genfersee und perfektem Wetter für einen intensiven Tag im Field Archery.

Was macht Field Archery so besonders?
Field Archery oder Feldbogenschiessen unterscheidet sich stark vom klassischen Scheibenschiessen. Statt auf fixe Distanzen in der Halle zu schiessen, warten im Gelände ganz unterschiedliche Herausforderungen:
  • Unbekannte Distanzen von 5 bis über 50 Metern
  • Zielauflagen in verschiedenen Grössen (20 cm, 40 cm, 60 cm, 80 cm)
  • Drei Pfeile pro Scheibe, maximal 18 Punkte
  • Unebenes Gelände, wechselnde Lichtverhältnisse und Wind
Gerade für traditionelle Schützinnen und Schützen ist dies eine echte Probe auf Technik, Instinkt und mentale Stärke.

Mein Turnier in Jussy
Ich trat mit meinem traditionellen Bogen an und konnte am Ende 127 Punkte erreichen – ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin. Besonders auf den Birdy-Auflagen (20 cm, 5–15 m) gelangen mir schöne Treffergruppen. Auf den langen Distanzen mit den 80-cm-Scheiben (bis über 50 m) zeigte sich, dass ich noch mehr Präzision trainieren möchte.

Die Bilder vom Turnier zeigen eindrücklich, wie abwechslungsreich der Parcours gestaltet war: von engen Nahdistanzen über weite Schüsse bis hin zu Zielen, die zwischen Bäumen oder am Hang platziert waren. Jeder Schuss war anders – genau das macht für mich den Reiz des Feldbogenschiessens aus.

Fazit
Das Turnier beim Arc Club Jussy war sportlich wie landschaftlich ein absolutes Highlight. Die Kombination aus Natur, Tradition und sportlichem Wettkampf macht das Field Archery für mich einzigartig. Ich nehme viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause – und freue mich schon jetzt darauf, bei den nächsten Wettkämpfen meine Technik weiter zu verfeinern und meine Trefferquote zu steigern.
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SwissArchery Outdoor Championships 2025 – Mein Wettkampftag in Bern

31/8/2025

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Am Sonntag, 31. August 2025, durfte ich an den SwissArchery Outdoor Championships im Leichtathletikstadion Wankdorf in Bern teilnehmen. Der zweite Wettkampftag stand ganz im Zeichen von Compound, Longbow und Traditional – und für mich als Traditional-Schütze war es ein besonderer Moment, Teil dieses grossen Anlasses zu sein.

Der Ablauf des Tages
Nach dem Einschreiben und dem Aufwärmen startete die Qualifikationsrunde um 09:15 Uhr. Geschossen wurde in zwei Passen à 36 Pfeile auf 30 Meter. Insgesamt also 72 Pfeile, die über die Platzierung in der Rangliste entschieden.

Für mich war es ein intensiver Vormittag. Bei sommerlichen Temperaturen und inmitten der besten Schützen der Schweiz konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln. Am Ende der Qualifikation erreichte ich mit 466 Punkten den 13. Rang.

Die Finalrunden
Am Nachmittag folgten die Finalrunden, bei denen ich im 1/16-Finale antrat. Trotz grossem Einsatz musste ich mich geschlagen geben – das Resultat war 2:6. Für mich bedeutete das Wettkampf-Aus, während die stärksten Schützen in packenden Duellen um die Medaillen kämpften.

Fazit
Auch wenn es für mich persönlich nicht fürs Weiterkommen gereicht hat, war es ein unvergesslicher Tag. Die Atmosphäre im Wankdorf, das Kribbeln vor jeder Passe und der Austausch mit den anderen Schützen haben diesen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Ich nehme viel Erfahrung mit und freue mich schon jetzt auf die kommenden Turniere – denn jeder Wettkampf ist ein Schritt nach vorne.
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Clubwochenende im Schwarzwald – Bogen, Berge, Begegnungen

24/8/2025

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Vergangenes Wochenende war ich Teil eines besonderen Clubausflugs in den Schwarzwald. Gemeinsam mit tollen Leuten, viel Equipment und einer ordentlichen Portion Vorfreude verbrachten wir mehrere Tage voller Fokus, Natur und Tradition.

Tag 1: Ankommen und Auftanken
Schon am Freitag spürte man am Landhaus Lauble, dass dieses Wochenende unter einem guten Stern steht. Eine Mischung aus Ruhe, Begegnung und Vorfreude auf das, was kommt. Die Gespräche beim Abendessen gaben schon einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Parcours.

Tag 2: Parcours "am Schänzle“
Am Samstag stand der erste 3D-Parcours auf dem Programm. 34 Stationen, FAAS light Modus – bergig, technisch und abwechslungsreich. Die Ziele waren gut gestellt, manche weit, andere trickreich versteckt. Besonders stolz bin ich auf meinen Treffer beim Steinbock – sauber getroffen, direkt ins Kill. 

Tag 3: Parcours "Schanze – – Badland“
Heute am Sonntag ging es weiter nach Villingen-Schwenningen, auf den 3D-Parcours Schanze – Badland.
Wir wählten die lange Runde mit 21 Stationen – und wurden nicht enttäuscht. Im Gegensatz zum Vortag war das Gelände flach und hervorragend begehbar, was das Schiessen noch entspannter machte. Die Tierziele waren realistisch platziert – von der Schildkröte bis zum Bären war alles dabei. 
Die Trefferquote war hoch, das Gelände sehr gepflegt und die Atmosphäre wie aus dem Bilderbuch. Ein perfekter Abschluss für ein Wochenende voller Pfeile, Gespräche und Achtsamkeit.

Fazit:
Zwei Tage, zwei Welten – ein gemeinsames Erlebnis.
Das Clubwochenende war für mich nicht nur Training, sondern ein echtes Abtauchen in den Rhythmus des instinktiven Schiessens. Danke an alle, die dabei waren – und an die Organisatoren für diese unvergesslichen Tage!
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Mega Safari 2025 – Zwei Parcours, viele Eindrücke

3/8/2025

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Das Mega Safari Turnier der Archers Roccans ist bekannt für seine Grösse, Vielfalt und anspruchsvollen Ziele – vier Parcours mit je 14 Doppelzielen, verteilt auf zwei Tage. Ich selbst war nur am Sonntag vor Ort – und absolvierte lediglich zwei Parcours statt aller vier.

Ein starkes Erlebnis trotz halber Distanz
Trotz der verkürzten Teilnahme war es für mich ein intensiver Tag. Über 28 Ziele verteilt schoss ich in der Kategorie Bowhunter, konzentriert, fokussiert – und mit einigen sehr gelungenen Passen. Besonders die weiten Schüsse auf offene Lichtungen und die trickreichen Winkel im Wald forderten Technik und Instinkt gleichzeitig.

Das Ergebnis? Relativ – und dennoch wichtig
Mit nur der Hälfte der möglichen Punkte im System belegte ich Platz 27 von 31. Das klingt ernüchternd, spiegelt aber nicht mein eigentliches Leistungsniveau wider – denn mir fehlten zwei vollständige Parcours. Für mich war es dennoch ein Erfolg: Ich konnte mich messen, Erfahrungen sammeln und meine Technik unter echten Safari-Bedingungen weiterentwickeln.

Fazit
Der Tag war geprägt von schöner Atmosphäre, anspruchsvollem Gelände und fairen Bedingungen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung – nicht wegen der Platzierung, sondern wegen dem, was ich für mich mitgenommen habe. Nächstes Jahr gerne mit vollen vier Parcours!
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Ankern – der Moment, in dem alles stillsteht

1/8/2025

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Beim traditionellen Bogenschiessen gibt es diesen einen kurzen Augenblick, in dem alles zusammenkommt: Der Ankerpunkt. Es ist der Moment kurz vor dem Schuss, in dem der Körper still ist, der Fokus voll da ist – und der Pfeil bereit ist zu fliegen.

Was bedeutet «ankern»?
Ankern bedeutet, den Auszug immer auf denselben Punkt zu bringen – und dort ganz kurz innezuhalten. Für die einen ist das der Mundwinkel, für andere der Wangenknochen oder das Kinn. Wichtig ist nur: Es muss für dich reproduzierbar sein.
Denn nur wenn der Anker konstant ist, wird auch dein Schussbild konstant.

Warum ist der Anker so entscheidend?
Der Anker ist wie der Nullpunkt deines Schusses.
Wenn du mal zu früh loslässt oder zu weit ziehst, verändert sich der Flug.
Ein sauberer Anker gibt dir:
  • Stabilität im Ablauf
  • Wiederholbarkeit bei jedem Schuss
  • Ruhe im Kopf – weil du weisst, wann du «bereit» bist
Ich habe lange gebraucht, um „meinen“ Anker zu finden. Erst als ich aufgehört habe, ihn zu suchen, und angefangen habe, ihn zu fühlen, wurde er zuverlässig. Heute spüre ich ihn – und weiss: Jetzt kann der Pfeil gehen.

Fazit:
Ein sauberer Schuss beginnt mit einem klaren Anker. Mach ihn dir vertraut. Nicht durch Kraft, sondern durch Wiederholung und Gefühl.
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    Ich heisse Marco und bin mit Leib und Seele Bogenschütze. Als Vater, Unternehmer und Sportler ist mir eines besonders wichtig: 
    ​
    Fokus und Balance im Alltag.

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